Wie entsteht Haarausfall?
Haarausfall ist ein ganz normales Phänomen. Sie verlieren täglich durchschnittlich 70 bis 80 Haare. Haarausfall liegt erst dann vor, wenn Sie mehr als 80 Haare täglich verlieren und die Haardichte abnimmt. Die Haarstruktur wird dann auch feiner.

Bei Männern ist Haarausfall häufig erblich bedingt und kann durch das Hormon D.H.T. (Testosteron) verursacht werden. Bei Frauen kann Haarausfall nach einer Schwangerschaft oder durch Stress, Abgespanntheit oder eine ärztliche Behandlung entstehen. Manchmal ist er hormonal bedingt.

Forscher haben endlich entdeckt, wie Haarausfall entsteht: nämlich durch Verhärtung von Kollagen. Bei einer Person, die nicht unter Haarausfall leidet, ist das Kollagen geschmeidig, aber bei einer Person, die unter beginnender Kahlheit leidet, hat sich das Kollagen verhärtet. Verhärtetes Kollagen schädigt die Haarwurzel. Der wirksame Austauschprozess wird unterbrochen, so dass das Haar erstickt.

Unter einem Mikroskop
Auf Grund der Verhärtung kann das Haar nicht mehr ungehindert wachsen. Der Wachstumszyklus des Haars wird gestört; die Folge ist, dass Sie stets mehr Haare verlieren. Nach einiger Zeit stoppt das Haarwachstum, und Sie werden endgültig kahl. Auf dem nachfolgenden Foto ist ein Haarfollikel unter dem Mikroskop zu sehen.



1.links ein nicht verhärteter Haarfollikel
2.rechts ein verhärteter Haarfollikel

Dermatologische Untersuchungen
Niederländische Dermatologen haben 10 Jahre lang den Einfluss von verhärtetem Kollagen erforscht. Sie gelangten zu nachfolgenden Schlussfolgerungen.

Bei der Frau ließen sich folgende Ursachen feststellen:
- Schwangerschaft
- Stress, Abgespanntheit
- Eine ärztliche Behandlung
Folge: Eine Verhärtung des Kollagens


Was bedeutet dies jetzt?
Verhärtetes Kollagen hat zur Folge, dass Ihr Haar in eine verkürzte Wachstumsphase gerät. Dies wiederum führt zu einer schnellen Alterung des Haarfollikels. Nach ein paar Jahren resultiert dies in Kahlheit.

Diese Entdeckung hat zu bahn brechenden Entwicklungen im Bereich des Haarausfalls und der Kahlheit geführt. Jetzt können wir unsere Forschungsarbeiten auf die Vermeidung von vorzeitigem Haarverlust konzentrieren.

Wachstums-, Ruhe- und Übergangsphase

Was bedeuten die kurzen Härchen auf der Kopfhaut? Um dieses Phänomen erklären zu können, schauen wir uns den Lebenszyklus eines Haares genauer an. Wir unterschieden drei Phasen, in denen wir ein Haar vom Anfang bis zum Ende seines Lebenslaufes betrachten. Dieser Lebenslauf kennzeichnet sich durch eine Wachstums-, Ruhe- und Übergangsphase. Wenn Sie diese Informationen gelesen haben, werden Sie verstehen, weshalb Capiplus gegen Haarausfall wirkt.

Wachstumsphase

Ein Haar wird durchschnittlich 5 bis 6 Jahre alt. In diesem Zeitraum kann ein Haar unter normalen Bedingungen ungehindert wachsen. Auf diesem Foto sehen Sie den Haarmuskel, Nerven und Talgdrüsen. Ein wissenswertes Detail ist, dass es vom Stand eines Haarfollikels abhängt, ob Sie glattes, gewelltes oder gelocktes Haar haben. Ist ein Haarfollikel zum Beispiel gerade, haben Sie glattes Haar. Ist der Haarfollikel gewellt, haben Sie gewelltes Haar. In dieser Phase befindet sich die Haarzwiebel in der Haut, wo sie bis zur Ruhephase bleibt. Die Haarzwiebel spielt die Hauptrolle in unserer Geschichte. Nach der Wachstumsphase tritt die Ruhephase ein.

Der Haarfollikel mit der Haarzwiebel befindet sich an seinem Platz.

Ruhephase
Nach 5-jährigem Wachstum bildet sich ein neues Haar in der Haarzwiebel. Das alte Haar löst sich aus der Haut und bahnt sich einen Weg nach draußen. In der Haarzwiebel nimmt das neue Haar den Platz des alten Haares ein. Wir nennen dies die Ruhephase.
In der Ruhephase bildet sich also ein neues Haar unter dem bestehenden Haar, ohne dass das alte Haar ausfällt. Die Haarzwiebel bewegt sich auch leicht nach oben, bleibt aber in der Haut. Nach der Ruhephase beginnt die Übergangsphase.

Das Haar löst sich, und die Haarzwiebel bleibt als weißes Kügelchen unten im Haarfollikel zurück.

Übergangsphase
Jetzt löst sich das alte Haar und fällt aus. Dies geschieht bei circa 60 bis 70 Haaren pro Tag. Das neue Haar bahnt sich einen Weg nach draußen und bleibt dort etwa 5 Jahre. Die Haarzwiebel kehrt wieder auf ihren Platz zurück, und Ihr Haar wächst gesund weiter. Insgesamt finden diese Zyklen circa 20 Mal in einem Menschenleben statt. Theoretisch gesehen, steht Ihnen ab Ihrer Geburt etwa 100 Jahre lang Haar zur Verfügung.

Das Haar tritt aus der Haut aus.

Was geschieht, wenn Sie kahl werden?
Die neueste Entdeckung im Bereich des Haarausfalls hat mit den oben beschriebenen Phasen zu tun. Forschungsarbeiten haben nämlich gezeigt, dass sich der Haarfollikel von Personen, die unter beginnender Kahlheit leiden, verdickt hat. Dies hat zur Folge, dass:

1. Die Struktur des Haares feiner wird
2. Das Haar nicht älter wird als einige Wochen oder Monate, da die Haarzwiebel nicht auf ihren alten Platz zurückkehren kann
3. Das Haar ausfällt, so dass Sie schließlich kahl werden.

Die Verdickung des Haarfollikels sorgt dafür, dass die Haarzwiebel nicht auf ihren Platz in der Haut zurückkehren kann. Hierdurch wächst zwar neues Haar heran, aber es kann nicht haften bleiben. Der Haarzyklus wird hierdurch gestört. Die Haarzwiebel produziert jetzt ständig Haare, die anstelle von normalerweise 5 Jahren nur einige Wochen oder Monate alt werden. Ihr Haar fällt jetzt ständig aus.

Dieser Prozess verläuft bei allen Personen unterschiedlich schnell, was unter anderem von der Verdickung rund um den Haarfollikel abhängt. Dies sind also die kleinen Härchen, die Sie häufig auf Ihrer Kopfhaut als neue Härchen ansehen Die kurzen Härchen weisen in Wirklichkeit aber darauf hin, dass Ihr Haar sich ständig in der Übergangsphase befindet.

Wenn Ihr Haar sich 4 bis 8 Mal jährlich anstelle von einmal in fünf Jahren in der Übergangsphase befindet, wird Ihr Haar innerhalb von zwei Jahren verschwunden sein. Ein Menschenleben umfasst nämlich 20 Wachstumszyklen. Kurzum, je eher Sie eingreifen, desto länger bleibt Ihnen Ihr Haar erhalten!


Haarausfall bei Frauen
Anders als beim Mann sprach man bei Frauen früher meistens nicht von erblicher bedingter Kahlheit, sondern eher über vorübergehenden Haarausfall. Heute wissen wir, dass auch Frauen an erblich bedingter Kahlheit leiden können, die durch die dieselben D.H.T.-Hormone verursacht wird. Es ist deshalb auch in diesem Fall wichtig, bei Haarausfall schnell einzugreifen. Die häufigsten Ursachen für bei Frauen auftretenden Haarausfall sind:

- Schwangerschaft
- Stress und Abgespanntheit
- Eine ärztliche Behandlung
- Die Menopause
- Starke Menstruation
- Ein Erbfaktor


Die Fotos geben das Muster des Haarausfalls wieder. Typisch für den bei Frauen auftretenden Haarausfall ist, dass die Kahlheit allmählich die ganze Kopfhaut erfasst. Anders als bei Männern, werden Frauen nicht oben auf dem Kopf oder an den Schläfen kahl. Das Haar wird auf dem ganzen Kopf stets dünner. Bei Männern ist ein Haarausfall dieser Art ungewöhnlich.

     
             
       


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